Führung Thomaskirche

Zu einer Führung durch die Thomaskirche mit Pfarrer Reinhardt Schellenberg hatte der Verein für Heimatgeschichte Marxheim für Samstag, 23. Mai 2026, eingeladen.

25 Personen interessierten sich für die Geschichte des Gebäudes sowie der Entwicklung der inzwischen über 60 Jahre alten evangelischen Thomasgemeinde. Die Gemeinde wurde 1961 gegründet. Ihre ersten Gottesdienste fanden noch in den Marxheimer Schulen statt. 1962 wurde das Gemeindehaus errichtet und 1965 die von dem Architekten Werner Neumann geplante Thomaskirche eingeweiht. Die anfänglich als „die Scheune“ titulierte Kirche ist die größte im evangelischen Dekanat Kronberg ist. Kirche, Gemeindehaus, Pfarrhaus und Pfarrbüro sowie Kindergarten und Wohnungen bilden eine Einheit und gruppieren sich um den Kirchplatz.

Besuch im Stadtmuseum<br />
v.l.:Helga Grashoff, xxx Gunnar Moog, Stefan Schmelz, Charlotte Pissors (Nicht im Bild Fotograf: Reinhold Wendl)

1970 schuf Prof. Hanns-Wolf Spemann die Altarplastik der Kreuzigungsszene, die Pfarrer Schellenberg in ihrer Symbolik ausführlich erläuterte. Die aktuellen Kirchenfenster wurden 2002 vom Nürnberger Künstler Joachim Dorn geschaffen.
Eine große Weigle-Orgel begleitet seit 1967 den Gemeindegesang. Der vor wenigen Jahren renovierte Kirchturm mit seinem damals auch erneuerten Kreuz ist einer der „herausragenden“ Punkte in Marxheim und ist schon von weitem zu sehen.

Pfarrer Reinhard Schellenberg erinnerte auch an seine beiden Vorgänger Helmut Zorn und Rudolph Heine. Als dritter Pfarrer der Gemeinde hat er das Amt seit 1995 gemeinsam mit seiner Frau Constanze Schellenberg inne, die zuvor schon als Vikarin in der Gemeinde arbeitete. Mitte 2026 geht das Ehepaar in den Ruhestand und verlässt die Gemeinde.

Anschließend an die Führung lud die Gemeinde die Teilnehmenden zu Kaffee und Kuchen ins Gemeindehaus ein. Hierbei wurden in einer netten Atmosphäre noch interessante Anekdoten aus dem Gemeindeleben ausgetauscht.

Text: Reinhold Wendl Fotos: Stefan Schmelz & Reinhold Wendl