Lage und Standort: Schlossstraße 6 Ausrichtung Südost, Koordinaten: N 50° 04.356‘; E 8° 25.779‘
Form/Stilrichtung: Nicht mehr erkennbar
Material: Bundsandstein
Der Sockel ist sehr grob und passt stilistisch nicht zu dem feingliedrigen Kreuz. Kreuz und Sockel gehörten wohl ursprünglich nicht zusammen, sie wurden wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt zusammengefügt.
Das Kreuz zeigt das Relief des gekreuzigten Jesus und darunter die stehende Mater dolorosa
(Maria deren Herz von einem Schwert durchbohrt wird)
Die Inschrift ist durch Abtragungen des Materials nur noch bruchstückhaft vorhanden. Ein Rekonstruktionsversuch blieb bisher erfolglos.
Es ist das älteste Kreuz in Marxheim, sein Aufstellungsort ist eher untypisch für ein Flur- bzw. Feldkreuz. Es liegt an keiner frequentierten Straße. Die alte Gemarkungsbezeichnung Am Kreuzgarten lässt darauf schließen, dass es tatsächlich in einem Garten stand.
Weitere Details, siehe Broschüre Sandsteinkreuze 2020 von Josef Noll.
Eigentümer: ist dem Verein für Heimatgeschichte Marxheim e.V. bekannt.
Zeitgeschehen in der Region:
Regierung: Kurfürst und Erzbischof Philipp Karl von Eltz-Kempenich (* 26. Oktober 1665 auf Burg Kempenich; † 21. März 1743 in Mainz)
Es konnten für die Region keine außergewöhnlichen Ereignisse für diesen Zeitraum festgestellt werden.
Inschrift:
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Die Menschen/Stifter: Unbekannt

